Auftakt in der Extreme E: CUPRA verpasst das Finale nur knapp

> Das Team ABT CUPRA XE in Saudi-Arabien ohne Rennglück
> Rekordbeteiligung bei der Online-Abstimmung „Grid Play“
> TCR South America 2022: CUPRA erstmals am Start
> TCR Europe: Volcano Motorsport weiter mit CUPRA

Der Auftakt für CUPRA in die neue Saison der Extreme E war eine echte Herausforderung: Das Team ABT CUPRA XE verpasste das Finale nur hauchdünn. Spannende Nachrichten gibt es aus der TCR South America: CUPRA nimmt 2022 erstmals an der Rennserie teil. Und in der TCR Europe hat Volcano Motorsport den ersten Fahrer für den CUPRA Leon Competición bestätigt.

Extreme E: CUPRA rast hauchdünn am Finale vorbei

Mit ein bisschen mehr Rennglück wäre mehr drin gewesen: Für CUPRA war der Saisonauftakt der Extreme E in Saudi-Arabien herausfordernd, aber auch sehr vielversprechend. Denn ABT CUPRA XE musste sich beim ersten von fünf Rennwochenenden am Ende zwar mit einem achten Platz zufriedengeben, doch Jutta Kleinschmidt und Extreme-E-Neuling Nasser Al-Attiyah waren schnell unterwegs und zeigten in Neom, warum man mit ihnen in Zukunft rechnen muss.

Der neue CUPRA Tavascan XE war mit seiner spektakulären Außenhaut und den markanten LED-Leuchten nicht nur optisch ein Hingucker. Der 400 kW (544 PS) starke Elektro-SUV der spanischen Marke unterstrich bei seinem ersten Einsatz eindrucksvoll, dass er eine optimale Grundlage für Podiumsplätze und Pokale ist.

Das bewies der viermalige Rallye-Dakar-Sieger Al-Attiyah bereits im Qualifying. Im Einzelzeitfahren war der Katarer zunächst auf Bestzeitkurs, ehe er jedoch einen kuriosen „Umweg“ fuhr: Er bog in die Boxengasse ab, anstatt durch das Ziel zu fahren, und verlor so viel Zeit.

2,5 Sekunden fehlten zum Finale

Im zweiten Qualifying, in dem fünf Autos gegeneinander antraten, war ABT CUPRA XE dann auf Halbfinalkurs. Allerdings kollidierte Al-Attiyah mit einem Kontrahenten, wofür er eine Strafe erhielt, durch die das Team doch noch aus den Top Sechs und damit aus dem sicher geglaubten Halbfinale fiel. Eine weitere Chance auf das Finale hatten Kleinschmidt und Al-Attiyah allerdings im sogenannten „Crazy Race“. Dafür wäre in dem Rennen der Sieg nötig gewesen, doch Kleinschmidt steckte nach einem guten Start hinter einem langsamen Auto fest, was die Aufholjagd erschwerte. Im Ziel fehlten lediglich 2,5 Sekunden, um das Finale zu erreichen.

Rennerkenntnis: Die Pace stimmt

„Das Team und Jutta haben mich an meinem ersten elektrischen Rennwochenende großartig unterstützt, vielen Dank dafür“, sagte Nasser Al-Attiyah. „Mein kleiner Fehler im ersten Zeittraining tut mir leid, aber ich habe viel gelernt und jede Minute in dieser neuen Meisterschaft aufgesaugt. Wir haben den Speed gezeigt, was sehr wichtig ist. Wir wissen, was wir können, und freuen uns auf das nächste Rennen.“ Auch Jutta Kleinschmidt nimmt einige positive Dinge mit. „Was für ein Wochenende für uns. Wir waren sehr glücklich mit der Pace. Unser klares Ziel war ein Pokal, und das wäre ohne die kleinen Dramen hier und da auch möglich gewesen“, sagte Jutta Kleinschmidt. „Nasser und ich spielen uns immer besser ein und werden alles geben, um unsere nächste Chance zu nutzen.“

Rekordbeteiligung bei der Online-Abstimmung „GridPlay"

Das Team, das zusammengerechnet fünf „Dakar“-Siege auf sich vereint, gehörte mit seinem neuen CUPRA Tavascan XE auf jeden Fall zu den Publikumslieblingen auf dem Wüstenkurs in Saudi-Arabien. Mit 35 Prozent der Stimmen für Nasser Al-Attiyah und 5 Prozent für Jutta Kleinschmidt erhielt ABT CUPRA XE im Online-Voting „GridPlay“ eine rekordverdächtige Anzahl von Stimmen und mit starken Zeiten in allen Sektoren war es insgesamt ein erfolgreicher Renntag.

Extreme E: Nachhaltigkeit in Saudi-Arabien

Während die Extreme E in Saudi-Arabien sportlich in ihre zweite Saison gestartet ist, standen traditionell auch Nachhaltigkeit und der Kampf gegen den Klimawandel im Mittelpunkt, indem Projekte rund um die Technologie-Planstadt Neom als Teil des sogenannten Legacy-Programms unterstützt wurden.

Die Extreme E bekam die Gelegenheit, bei den Projekten Renaturierung und Wiederbegrünung aktiv dabei zu sein. Teams und Fahrer halfen, einheimische Bäume und Sträucher als Teil der Begrünungsinitiative zu pflanzen.

Gleichzeitig legten die Teams und Fahrer bei der Wiederansiedlung der vom Aussterben bedrohten Stacheleidechse Hand an, indem sie Höhlen gruben – der natürliche Lebensraum für die Eidechsen – und die Tiere in die freie Wildbahn entließen.

Außerdem arbeitet die Extreme E in Saudi-Arabien mit der Ba'a Foundation zusammen, einer Organisation, die sich auf die Erhaltung bedrohter Arten, natürlicher Lebensräume und historischer Stätten konzentriert, um den Schildkrötenschutz entlang der Küste des Roten Meeres zu unterstützen.

Im Mai geht es sportlich weiter

Die zweite Saison der Extreme E umfasst insgesamt fünf Stationen. Nach dem Auftakt in Saudi-Arabien geht es am 7./8. Mai auf Sardinien weiter, gefolgt von einem Rennen in Schottland oder im Senegal am 9./10. Juli. Abgeschlossen wird die Saison mit zwei Rennen in Südamerika: Zunächst macht die Extreme E am 10./11. September Station in Chile, zum Abschluss am 26./27. November schließlich in Uruguay.

Ergebnisse Extreme E, Desert X Prix (1. von 5 Saisonrennen)

1. Rosberg X Racing (Mikaela Åhlin-Kottulinsky/Johan Kristoffersson) 2 Runden

2. Acciona Sainz XE (Laia Sanz/Carlos Sainz) +2,483 Sekunden

3. X44 (Cristina Gutiérrez/Sébastien Loeb) +5,807 Sekunden

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8. ABT CUPRA XE (Jutta Kleinschmidt/Nasser Al-Attiyah)

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