02.04.2021

Motorsport

  • Premiere der Offroad-Rennserie für vollelektrische SUV in Al-'Ula
  • Extreme E steht für Elektrifizierung, Nachhaltigkeit und Gleichberechtigung
  • CUPRA möchte Erkenntnisse in die Serienproduktion einfließen lassen
  • Extrembedingungen beim Desert X Prix für den e-CUPRA ABT XE1

CUPRA ist bereit für eines der extremsten und anspruchsvollsten Motorsport-Abenteuer der Welt: die Extreme E. Am Wochenende (3./4. April) findet in Saudi-Arabien der erste Lauf der neuen Offroad-Rennserie mit vollelektrischen SUV statt. Aspekte wie Elektrifizierung, Nachhaltigkeit und Gleichberechtigung stehen genauso im Mittelpunkt, wie das Rennen gegen den Klimawandel. Jedes Event wird genutzt, um auf besondere Herausforderungen in der jeweiligen Region aufmerksam zu machen.

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CUPRA ist bereit für eines der extremsten und anspruchsvollsten Motorsport-Abenteuer der Welt: die Extreme E. Am Wochenende (3./4. April) findet in Saudi-Arabien der erste Lauf der neuen Offroad-Rennserie mit vollelektrischen SUV statt. Aspekte wie Elektrifizierung, Nachhaltigkeit und Gleichberechtigung stehen genauso im Mittelpunkt, wie das Rennen gegen den Klimawandel. Jedes Event wird genutzt, um auf besondere Herausforderungen in der jeweiligen Region aufmerksam zu machen.


Der Desert X Prix führt die Teams nach Saudi-Arabien, wo sich die größte zusammenhängende Sandwüste der Welt befindet. Ausgetragen wird das Rennen in Al-'Ula, einer Oase im Nordwesten des Landes. Die Auswirkungen des Klimawandels in dieser Region sind unter anderem steigende Temperaturen und häufigere Dürreperioden. Etwa zwölf Millionen Hektar Land werden jedes Jahr unfruchtbar, allein durch Wüstenbildung und Dürre.

 

"CUPRA ist eine unkonventionelle Challenger-Brand und möchte dazu beitragen, die Zukunft des Motorsports neu zu gestalten. Dabei sollen die Themen Elektromobilität, Nachhaltigkeit und Gleichberechtigung auf der gesamten Welt im Mittelpunkt stehen", sagt Wayne Griffiths, Vorstandsvorsitzender sowie Vorstand für Vertrieb und Marketing der SEAT S.A. und CEO von CUPRA. "Die Extreme E ist die ideale Plattform, um diese Botschaften zu verbreiten, weil sie mit gemeinschaftlich relevanten Absichten entstanden ist. Das gibt uns die Gelegenheit, darüber nachzudenken, wie man etwas bewirken kann. Die Extreme E dient jedoch auch als rollendes Labor und ermöglicht es uns, den elektrischen Antrieb unter extremen Bedingungen genauer zu studieren und ihn in den Alltag zu integrieren."

Zwei starke Partner, ein starkes Team
Die Extreme E nimmt CUPRA gemeinsam mit ABT Sportsline in Angriff. Das Team ABT CUPRA XE ist eine von neun Mannschaften, die beim Start dieser neuen Motorsport-Ära dabei sein wird. Den 400 kW (544 PS) starken e-CUPRA ABT XE1 hat das Team während der Vorbereitungen für den Saisonauftakt auf Herz und Nieren getestet. In nur 4,5 Sekunden beschleunigt der 1.650 Kilogramm schwere Offroad-SUV von 0 auf 100 km/h und meistert Steigungen von bis zu 130 Prozent.

 

Am Steuer des e-CUPRA ABT XE1 mit der Startnummer 125 werden sich die deutsche Pilotin Claudia Hürtgen und der Schwede Mattias Ekström abwechseln - nur ein spektakulärer Aspekt in der Extreme E. Hürtgen gehört zu den erfolgreichsten Rennfahrerinnen in Europa. Ekström ist unter anderem zweimaliger DTM-Champion und Rallycross-Weltmeister 2016. Die beiden erfahrenen Motorsportler bereiten sich in Saudi-Arabien bereits mental und physisch auf das Rennen vor.

 

"Es sind nur noch wenige Tage bis zum Start des ersten Extreme E Rennens. Claudia und ich können es kaum erwarten, in der Startaufstellung zu stehen", sagt Mattias Ekström. "Wir freuen uns sehr, Teil dieser Rennserie mit ihrem sehr innovativen Format zu sein: 100% elektrisch, Rennen an einigen der beeindruckendsten Orte der Welt, gefahren von Teams, die aus einer Fahrerin und einem Fahrer bestehen. Wenn man all diese Punkte berücksichtigt und dann auch noch das hohe Gewicht des Autos, die Reifen mit niedrigem Grip-Level und die gehörige Portion Leistung hinzunimmt, ist die Extreme E schon sehr interessant. Wir sind bereit für den Start."

Extreme E: So funktioniert die Rennserie
Ein Rennwochenende erstreckt sich über zwei Tage: Qualifying 1 bis 4 finden am
Samstag statt, die Halbfinal-Läufe und das Finale am Sonntag. In jedem Rennen werden zwei Runden mit einer Länge von rund zehn Kilometern zurückgelegt, wobei eine Runde vom männlichen und eine vom weiblichen Teammitglied gefahren wird. In jeder Runde steht den Teams ein kurzfristiger Leistungsschub ("Hyperdrive") zur Verfügung. Punkte für die Meisterschaft werden sowohl im Qualifying, als auch am Sonntag in den Finalrennen vergeben.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz werden die Rennen der Extreme E auf ProSieben Maxx übertragen. Nach dem Auftakt in Saudi-Arabien macht die Rennserie an vier weiteren einzigartigen Orten Station: am Retba-See (Lac Rose) im Senegal, in Kangerlussuaq in Grönland, im brasilianischen Bundesstaat Pará und zum Finale in Feuerland, der Südspitze Argentiniens.